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Weil es jeden Tag etwas zu erzählen gibt…

38 Dinge, die man 2012 tun sollte.

Mit guten Vorsätzen ist das ja bekanntlich so eine Sache. Mit dem Rauchen aufhören, ein paar lästige Kilos loswerden, weniger von diesem, mehr von jenem. Es sind immer Dinge, die mit Selbstdisziplin und Verzicht verbunden sind und keine Freude oder höhere Lebensqualität bringen. Um 2012 wirklich zu einem Jahr mit mehr Spaß und weniger Ärger werden zu lassen, habe ich 38 Dinge in nicht gewerteter Reihenfolge aufgeschrieben, die wir 2012 wirklich tun sollten. Ich freue mich auf weitere Vorschläge in den Kommentaren.

1. Lacht über die eigenen Dummheiten.
Der Haustürschlüssel liegt noch in der Wohnung und Ihr steht schon davor?  Die Disco-Eroberung sieht bei Licht aus wie eine Naturkatastrophe? Die gelbe Ampel war doch nicht mehr so gelb und hatte einen Blitzerkasten? Egal. Dummheiten passieren und sind mit einer vernünftigen Portion Selbstironie viel besser zu ertragen. Lernt daraus und freut Euch über eine Geschichte, die Ihr noch in ein paar Jahren erzählen könnt.

2. Sagt einem Arschloch, dass es ein Arschloch ist.
Ok, vielleicht solltet Ihr Eurem Chef nicht gleich auf den Schreibtisch kacken und eine Visitenkarten auf den Haufen stecken. Aber: Menschen, die Euch das Leben schwer machen oder egoistisch mit ihrem Umfeld umgehen, dürfen gerne auch merken, dass sie das tun. Sagt dem Kollegen, der Eure fünf Minuten-Verspätung dem Chef petzt, dass er einsam sterben wird. Sagt dem Typen, der auf dem Behindertenparkplatz parkt, weil er zu faul ist 20 Meter zu laufen, dass er froh sein kann, nicht im Rollstuhl zu sitzen. Gebt der unfreundlichen Bedienung keine Trinkgeld – ihrer freundlichen Kollegin beim nächsten Besuch dafür einen Euro mehr.

3. Rettet ein Leben.
Eigentlich ist zu diesem Thema alles in meinem vielgelesenen Blogeintrag >>How to save a life<< gesagt. Lasst Euch bei der DKMS typisieren und registriert Euch als Organspender – zumindest denkt mal eine halbe Stunde über diese beiden Optionen nach.

4. Bereist ein neues Land.
Die Welt ist so groß und das Leben so kurz. Statt zum 15. Mal pauschal nach Gran Canaria zu fliegen, lernt doch lieber mal ein neues Land und seine Kultur kennen. Das Internet bietet unendlich viele Möglichkeiten sich im Vorfeld klar zu machen, welche Länder interessant sein könnten. Fahrt mal in die Berge und genießt die Natur, fliegt mal nach Irland und schaut Euch die Landschaft an, bereist mal eine Weltstadt und lernt überall wo Ihr seid auch Einheimische und das wahre Leben neben dem Tourismus kennen.

5. Macht mehr mit Freunden.
Ein Freund, ein guter Freund… Was wären wir ohne unsere guten Freunde? Leider sehen wir sie viel zu oft als Selbstverständlichkeit an, finden im hektischen Alltag keine Zeit füreinander und sagen Treffen und Verabredungen ab oder schieben sie in weite Ferne. Eigentlich darf fast nichts wichtiger sein, als ein Abend mit Freunden, gute Gespräche mit Menschen, denen wir vertrauen und schöne Stunde mit Leuten, die immer für einen da sind. Lasst Euch garnicht erst auf Kompromisse ein. Verabredet Euch öfter mit Menschen, die Euch am Herzen liegen und plant den Rest um diese Verabredungen herum – nicht umgekehrt.

6. Entdeckt die Schönheit der Heimat.
Wir alle fahren gerne weg um schöne Dinge zu sehen, wir wohnen aber auch fast alle in Gegenden, die von Touristen besucht werden. Wir selbst fahren täglich an unseren Sehenswürdigkeiten vorbei und haben sie längst als Selbstverständlichkeit und nur noch beiläuftig auf dem Schirm. Ich wohne zum Beispiel im Kreis Miltenberg und arbeite im Kreis Aschaffenburg. Unzählige Schlösser und Bürgen schmücken die abwechsechslungsreiche Landschaft, der Main zieht sich als wunderschöner Faden durch die Region. Viel zu selten nimmt man sich die Zeit die eigene Heimat zu genießen. Ändert das.

7. Fahrt ans Meer.
Bevor hier jemand empört sagt, dass er doch jedes Jahr nach Malle fährt und dort seinen Vorabendkater am Strand kuriert – das meine ich natürlich nicht. Nehmt Euch mal ein Wochenende und fahrt an die Nordsee, nach Holland oder entdeckt mal Mallorca abseits des Ballermanns. Setzt Euch allein an den Strand, blickt einfach nur auf das Meer und lasst die Sonne untergehen. Ihr versteht nicht, was ich meine? Seht Euch “Knockin’ on heavens door” an.

8. Betrinkt Euch bis zum Filmriss.
Natürlich will ich hier keinen zum Alkholiker erziehen. Im Gegenteil. Aber einmal im Jahr sollte man sich einfach gehen lassen und wenn man merkst, dass man genug hat: Einfach noch eine Runde bestellen, sich ein wenig daneben benehmen, ins Taxi kotzen und neben dem Klo oder in einer fremden Bude aufwachen. Warum? Weil es gut tut, wenn man sich mal gehen lässt und auch mal Dinge tut, die einem nüchtern zu peinlich wären. Am Ende kann man dann ohnehin alles auf den Filmriss schieben.

9. Stürmt als erster auf die Tanzfläche.
Ihr seid in einer Disco, einem Club oder auf einer Feier, die Musik ist ganz ok, aber kein Mensch tanzt. Irgendwer muss den Anfang machen und die Tanzfläche füllt sich plötzlich ganz schnell. Warum nicht selbst mal ab in die Mitte, gerne auch unrhythmisch und leicht peinlich die Arme durch die Luft werfen und mit geschlossenen Augen den Rest des Ladens einfach vergessen.

10. Helft einem Fremden aus der Patsche.
Die Frau vor Euch an der Supermarktkasse hat einen Euro zu wenig in der Geldbörse, die Oma müht sich mit zwei schweren Tüten und dem Rollator über die Straße und dem Herrn auf dem Parkplatz springt die Karre nicht mehr an. Alles Chance mit wenig Einsatz große Freude zu schaffen. Gebt der Frau den Euro, tragt der Oma die Tüte und schiebt dem Mann das Auto mit an. Ein ehrliches Dankeschön von einer fremden Person kann eine tolle Genugtuung sein.

11. Lasst Euch nicht ausnutzen.
Ihr sollt zum fünften Mal für einen Kollegen die Spätschicht übernehmen, weil er “wichtige Dinge” vorhat und bekommt bei ähnlichen Anfragen nur Absagen? Freunde melden sich nur, wenn Ihr Ihnen helfen sollt? Als Taxi für Ausflüge seid Ihr immer willkommen, sonst werdet Ihr aber nicht gefragt? Dann zeigt diesen Leuten, dass sie Euch am Arsch lecken können und Ihr Euch nicht mehr ausnutzen lasst. Habt Mut zum “Nein”.

12. Geht wählen.
Egal ob Volksentscheid, Bürgermeisterwahl oder der neue Kapitän in der Fußballmannschaft. Wenn Ihr eine Stimme habt, solltet Ihr sie auch geben. Warum? Weil keine Stimme immer gleich eine Stimme für alle schlechten Gruppierungen ist. Beispiel: Die NPD hat 50.000 Stimmen, die Wahlbeteiligung bei einer Millionen Berechtigten liegt bei 50 Prozent. Die NPD schafft folglich 10Prozent. Wären 100Prozent gegangen und hätten einfach nur einen leeren Zettel abgegeben, wäre die NPD nur auf 5 Prozent gekommen.  Über diese Thematik habe ich mich auch in meinem Blogeintrag >>Papa, was ist Politik?<< ausgelassen.
Nachtrag zur Info: Um eine ungültige Stimme abzugeben, die auch gewertet wird, müsste Ihr den Wahlzettel durchstreichen. Ein leerer Zettel wird NICHT gewertet. Danke für die Info im Kommentar!

13. Stellt Euch in den Regen.
Es mag pathetisch klingen, aber wer von Euch war schon mal im Regen gestanden – ohne Schirm, obwohl er einen hatte, ohne sich unterzustellen, obwohl die Möglichkeit da war? Ihr solltet es mal getan haben. Natürlich bietet sich hier ein warmer Sommerregen besser an, als ein Gewitter im Herbst oder ein Schneeregen im Winter. Wer verstehen will, worum es geht: Natascha Bedingfield – Unwritten.

14. Lest mindestens ein dickes Buch.
Lasst Euch mal in die Welt eines guten Buches entführen, lasst Euch davon fesseln, lest bis Euch die Augen zufallen und malt Euch die Welt auf dem Papier in Eurer Phantasie so aus, wie Ihr sie wollt. Ein gutes Buch schlägt jeden Blockbuster-Film um Längen, es fesselt Euch nicht nur für zwei Stunden und entlässt Euch mit dem Abspann aus einem beleuchteten Kinosaal. Es verlangt Euch viel mehr ab, als eine gut gestrickte TV-Handlung und es wird beim zweiten Lesen wieder völlig anders aussehen, als beim ersten Mal. Wer eine tolle Reihe verschlingen will in der es sogar noch um diese Thematik geht, dem empfehle ich die Tintenwelt-Bücher von Cornelia Funke.

15. Jubelt mit Jogis Jungs.
Lasst Euch von der Euporiewelle anstecken, die zur EM wieder über Deutschland schwappen wird. Ladet Freunde ein, geht zum Publik Viewing, malt Euch das Gesicht schwarz-rot-gold an und hängt Euch Fähnchen ans Auto. Viel zu selten haben wir in unserem Land einen gemeinsamen Nenner. Auch wenn es nur Fußball ist, es verbindet, lässt Fremde zu Freunden werden, sich in den Armen liegen und gibt uns die Chance stolz auf unser Land zu sein ohne böse Blicke von Besserwissern zu ernten.

16. Verbringt einen Tag ohne Handy und Internet.
Facebook hier, Emails da, schnell mal hier anrufen, rasch mal eine SMS verschicken. Die Geschwindigkeit unserer Zeit ist Fluch und Segen zugleich und kaum einer kann sich ein Leben ohne mobile Endgeräte und DSL noch vorstellen. Es geht aber ohne Probleme und kann so unglaublich erholsam sein. Schreibt mal wieder einen Brief, statt einer Email, klebt Eure Fotos in ein Album, statt sie auf Facebook zu posten und besucht Eure Freunde persönlich, statt Euch per SMS zu unterhalten.

17. Findet einen neuen Freund.
Genauso wie Ihr schlechte Menschen aus Eurem Leben streichen sollt, sollt Ihr auch neuen Menschen die Chance geben diesen Platz einzunehmen. Geht auf Fremde zu, lernt sie kennen und habt ein offenes Ohr. Wenn das was Ihr diesen Menschen gebt wieder zurück kommt, hab Ihr einen neuen Freund gefunden. Wenn nicht, könnt Ihr diese Person immer noch ignorieren.

18. Werdet einen schlechten Freund los.
Viele Menschen aus unserem Umfeld gehören einfach dazu. Wir hinterfragen überhaupt nicht mehr, ob sie wirkliche Freunde sind oder nur Schlechtes in unser Leben bringen. Warum eigentlich? Macht Euch klar, wer ein wirklicher Freund ist und wer nicht. Investiert Eure Zeit nicht in Menschen, die Euch ausnutzen und verbannt sie nach und nach aus Eurem Leben. Ihr werdet keinen davon vermissen.

19. Lächelt einen Fremden an.
Jeder hat heutzutage sein Päckchen zu tragen und jeder versucht es möglichst gut zu verstecken. Kaum einer interessiert sich noch für die Sorgen seiner Mitmenschen und sucht erst mal nach seinem eigenen Vorteil. Dabei ist es manchmal nur eine Kleinigkeit, die einem anderen Menschen Freude bereit und uns nichts kostet als ein paar angespannt Gesichtsmuskeln. Lächelt einen Fremden an, wenn er traurig schaut, sagt “Hallo” zu der fremden Oma, die einsam im Park sitzt und schneidet eine Griamasse für das gelangweilte Kind, das im Einkaufwagen in der Supermarktschlange sitzt. Ihr werdet erstaunt sein, wie oft Ihr ein Lächeln zurückbekommt – und damit auch ein gutes Gefühl.

20. Genießt mehr.
“Für mich nur einen Salat!” dabei wäre doch der Hamburger so viel schöner. Warum dann nicht einfach mal einen essen? Natürlich sollte man sich keine 30 Kilo im neuen Jahr anfressen, aber man muss auch mal auf Größe 34 scheißen und die Verschlussfunktion einer Milka-Tafel anlächeln und ignorieren. Das Leben ist viel zu kurz um wegen Idealen Anderer auf einen Genußmoment zu verzichten. Gönnt Euch mal was und lasst es Euch gut gehen.

21. Überwindet eine Angst.
Ihr habt seit Jahren keinen Zahnarzt besucht, traut Euch wegen Platzangst nicht in den Fahrstuhl oder springt auf Tische, wenn Ihr eine kleine Spinne seht? Dann versucht das doch mal zu ändern. Meist kostet so etwas viel Kraft und Mut, bringt aber einen großen Selbstbewusstseinsschub und mehr Lebensqualität mit sich.

22. Zeigt Schwäche.
Egal ob es nur eine Kleinigkeit oder etwas schwerwiegendes wie eine Depression oder Sucht ist. Gesteht Euch diese Schwäche ein, vertraut Euch den Menschen an, die Ihr liebt und lasst Hilfe zu. Ihr werdet erstaut sein, wie viel leichter sich Probleme lösen lassen, wenn man sie nicht alleine durchstehen muss. Habt Mut zu Euren Schwächen zu stehen und filtert aus den eigenweihten Menschen die heraus, die Euch wirklich helfen wollen und Euch keinen Strick aus diesen Dingen drehen.

23. Besucht einen alten Menschen.
Als ich Anfang 2011 auf einer Kaffeefahrt war, konnte ich nicht glauben, warum so viele Alte Menschen sich so etwas antun. Der Grund ist aber ganz einfach: Einsamkeit. Wann seid Ihr zum letzten Mal bei Oma oder Opa gewesen? Besucht sie mal wieder und bleibt nicht nur die obligatorischen zehn Minuten und verschwindet wegen “viel zu tun”. Genießt die Zeit mit Euren Großeltern und Eltern, denn sie sind schneller weg, als Ihr glaubt und die Zeit lässt sich nicht mehr zurückdrehen. Lasst Euch Geschichten von früher erzählen, hört zu und erzählt und erklärt selbst. Geht einfach mal für eine Stunde in ein Altenheim und spielt eine Runde Karten mit den Senioren.

24. Sagt öfter “Danke”.
Ein Jahr hat 31.356.000 Sekunden. Ein “Danke” dauert genau eine Sekunde davon. Dieses kleine Wort ist eines der schönsten Geschenke, die uns unser Wortschatz bietet. Fünf Buchstaben, die einen anderen Menschen ohne Aufwand und Kosten für eine Mühe belohnen, ihm Anerkennung und Respekt schenken und ihn auch in für Zukunft ermutigen Euch einen Gefallen zu tun.

25. Macht täglich 15 Minuten nichts.
Je älter man wird, desto schneller fliegen die Tage an einem vorbei. Das liegt auch und vorallem daran, weil man sich immer weniger Ruhe gönnt und sich in der Hektik des Alltags treiben lässt. Setzt Euch am Abend eine Viertelstunde auf einen ruhigen Platz, lasst den Fernseher aus und den Tag noch mal durch den Kopf ziehen. Überlegt, was Ihr falsch und richtig gemacht habt, welche Entscheidungen Ihr getroffen habt und was am nächsten Tag ansteht. Diese 15 Minuten bringen mehr, als jeder Terminkalender und jedes Lifecoaching-Buch.

26. Liebt und lasst Euch lieben.
Hört auf Euer Herz und schaltet den Kopf auch mal ab. Steht zu Euren Gefühlen und sprecht sie aus. Lasst zu, dass andere Euch lieben und genießt die Momente in denen Ihr Liebe geben könnt und Liebe erfahrt. Liebe erfahren und geben ist wunderschön und nichts ist schlimmeres als weder selbst zu lieben, noch geliebt zu werden.

27. Erfüllt Euch einen Traum.
Ihr wollt seit Jahren mal nach Australien, mit dem Fallschirm springen oder Euch etwas besonderes kaufen? Dann tut es! Spart auf Eure Träume, wenn sie einen finanziellen Hintergrund haben. Setzt Euch für Eure Träume ein, wenn sie keine finanziellen Hintergründe haben. Ihr wollt einen Marathon laufen? Dann trainiert dafür. Ihr wollt nach Australien fliegen? Dann legt jeden Tag eine paar Cent zur Seite. Lasst Eure Träume nicht warten, sie zu erfüllen bedarf immer Disziplin, Verzicht und Durchhaltevermögen – genau deswegen sind sie dann so unglaublich schön, wenn sie in Erfüllung gehen.

28. Weint.
Ihr seid traurig, weil etwas negatives in Euer Leben gedrungen ist? Dann weint! Ihr seid Boden, weil ein lieber Mensch erkrankt oder gestorben ist? Dann weint! Ihr seht einen Film oder hört ein Lied, das Euch berührt? Dann weint! Lasst mal laufen, lasst mal alles raus, lasst mal alle Menschen um Euch herum spüren, dass Ihr berührt oder betroffen seid. Fresst Eure Trauer, Wut und Sorgen nicht in Euch hinein, sondern zeigt sie und steht dazu. Keiner wird es Euch übel nehmen und Ihr werdet Euch erleichtert fühlen.

29. Seht Euch einen Sonnenuntergang an.
Jeden Morgen und jeden Abend bietet uns die Natur ein Wunder an, das wir als Selbstveständlich erachten. Die Sonne geht auf, die Sonne geht unter. Dass all unser Leben davon abhängt und wie unglaublich schön die Sonne beim Auf- und Untergang sein kann, vergessen wir total. Setzt Euch bei Gelegenheit an einen Strand, auf einen Balkon oder auf ein Hochhaus. Macht es Euch bequemt, lehnt Euch zurück und genießt die Schönheit.

30. Sagt öfter “Nein”.
Ein kleiner Gefallen hier, eine kleine Sache da. Ständig machen wir Dinge für Andere, die wir eigentlich nicht machen möchten oder können. Wir belasten uns mit Dingen und Problemen anderen Menschen, die nicht mal wirklich gute Freunde sind. Habt Mut, sagt öfter “Nein”, wenn Ihr keine Lust habt und keinen Grund seht etwas zu tun. Hinterfragt Dinge, bevor Ihr sie einfach hinnehmt und seid lieber für irgendjemand der Böse, als kostbare Zeit mit geliebten Menschen zu verschenken.

31. Sagt öfter “Ja”.
Was für “Nein” bei Punkt 30 gilt, gilt auch für das Wort “Ja”. Überlegt Euch, ob es wirklich so schlimm ist einen kleine Gefallen zu tun, wenn es ein Mensch ist, der Euch etwas bedeutet. Lasst Euch auf Dinge ein, die ihr vielleicht noch nicht kennt oder im Vorfeld verurteilt. Trefft Euch mit Freunden, die Euch nach einem gemeinsame Abend fragen, auch wenn Ihr erst mal lieber auf der Couch bleiben würdet.

32. Entdeckt eine neue Leidenschaft.
Lasst neue Dinge in Euer Leben und probiert sie aus. Wie Bryan Adams in “18 til I die” singt: “Never say no, try anything twice…”. Hört andere Musik, lest andere Schriftsteller, macht einen VHS-Kurs und esst fremdes Essen. Lehnt nicht alles gleich ab, weil es anders und neu ist. Gebt Dingen eine Chance. Wenn sich Euer negativer Verdacht bestätigt, geht weiter. Irgendwann entdeckt Ihr etwas, dass Euch Freude bereitet.

33. Hört mehr Musik.
Setzt Euch Kopfhörer auf, legt Eure Lieblingsband in den Plattenspieler und besucht Konzerte so oft Ihr könnt. Musik ist mehr als eine Freizeitbeschäftigung. Sie ist Sprache, die wir oft selbst nicht sprechen, aber verstehen. Sie ist Tröster, wenn wir keinen Trost finden. Sie ist Freund, wenn wir keine Freunde zu haben scheinen. Sie ist die Kirsche auf einem Sahnemoment, der dadurch perfekt wird. Hört Musik. So oft und viel Ihr nur könnt. Hört Euren Lieblingssong, bis er Euch zu den Ohren heraus kommt.

34. Geht an Eure Grenzen.
Setzt Euch Ziele, deren Erfolg Euer Leben bereichert und gebt alles um sie zu verwirklichen. Geht an Euer Limit und darüber hinaus, kämpft mit Leidenschaft dafür und lasst Euch nicht von Rückschlägen entmutigen. Es gibt nichts schönes als etwas unmögliches zu schaffen oder sich sagen zu können, dass man alles gegeben hat.

35. Sprecht unausgesprochens aus.
Euch liegt seit Jahren etwas auf dem Herzen? Ihr liebt einen Menschen und traut Euch nicht ihm Eure Gefühle anzuvertrauen? Ihr seid genervt von einer Person, die Euch das Leben schwer macht? Ihr verheimlicht etwas vor einem Menschen, das Euch belastet? Dann sagt diesen Menschen, was ihr empfindet. Lasst Liebe, Hass und Ehrlichkeit zu. Habt keine Angst vor der Reaktion des Anderen. Viel schlimmer ist, wenn die Chance etwas mitzuteilen für immer gegangen ist und Dinge ungesagt geblieben sind.

36. Sagt Menschen, was sie Euch bedeuten.
Immer wieder sieht man Pinnwände eines Verstorbenen bei Facebook auf denen hunderte von Freunden posten, wie viel der Menschen ihnen bedeuetet hat und dass sie bereuen es nie zuvor gesagt zu haben. Lasst es nicht so weit kommen. Sag Euren Freunden, dass sie Euch wichtig sind, sagt Euren wichtigsten Menschen, dass Ihr sie liebt und froh seid, dass Ihr sie habt.

37. Verzeiht.
Genauso wie Ihr Eure Schwächen zulassen sollt, solltet Ihr auch die von Anderen dulden. Gebt Menschen die Chance sich für einen Fehler zu entschuldigen und verzeiht Ihnen, wenn ihr merkt, dass es von Herzen kommt. Legt Euren Stolz im Zweifel auch mal zur Seite. Findet heraus, ob der Mensch, der Euch verletzt oder enttäuscht hat, es böswillig oder unabsichtlich getan hat und ob die Freundschaft zu ihm nicht wichtiger ist, als falscher Stolz.

38. LEBT EUER LEBEN!

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Projekt: Der Erklärbär

Jetzt mal unter uns: Wie oft habt Ihr schon ein Thema in den Nachrichten gesehen, von dem Ihr keine Ahnung hattet? Wie oft dominieren Ereignisse die Titelseiten der Zeitungen, die man aber einfach nicht versteht? Wie viele von uns – auch die Jüngeren – würden sich ernsthaft mit einem sozialen oder politischen Thema auseinandersetzen, wenn man sie denn nur kapieren würde.

Genau dem möchte ich jetzt Abhilfe verschaffen und den Podcast “Der Erklärbär” (Arbeitstitel) ins Leben rufen. Ziel dieser Sendung ist es ein Thema so zu erklären, dass ein 14-Jähriger sie versteht, aber auch ein gebildeter Erwachsener es interessant findet. Ein Experte spricht mit mir (und somit auch den Hörern) dieses Thema, ich selbst versuche es dann am Ende Idiotensicher zu erklären.

Dazu benötige ich jetzt erst mal Eure Hilfe/Meinung in folgenden Punkten:

- Welche Themen würden Euch interessieren? (Beispiele: Griechenland, Banken, Atomkraft, Naher Osten,… gerne auch ganz andere Themen wie Abseits, diverse Gesetze, Menschen, Organ- und Knochenmarkspenden, Geschichts-Themen,…)

- Kennt Ihr einen passenden Gast/Experten für ein Thema?

- Würde Euch ein solchen Podcast überhaupt interessiern?

- Welcher Titel würde passen?

Ich freue mich über viele konstruktive Kommentare und hoffentlich bald die erste Folge dieses Podcasts.

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Du hast 142 neue Mails – A girl for one day…

Ich war diese Woche krankgeschrieben und lag mit Grippe im Bett. Soweit so unspektakulär. Nach drei Staffeln “Two and a half men” fiel mir das alte Fakeprofil auf Flirtlife.de ein, dass ich einst im Suff mit einem Freund erstellt hatte um notgeilen Typen einen Korb zu verpassen. BabyGirl2010 war zurück!

FLTest

Die Profilinfos sind schnell erklärt: BabyGirl2010 ist 22, Sternzeichen Fisch, 1,72m und 59kg, mag “Party, Shoppen, Tanzen, Küssen und Sex”. Dazu ein ziemlich eindeutiges Fake-Foto, ein paar zweideutige Vorlieben (freunde, kuscheln, küssen, party, rnb, sex, sexy, tanzen) und als Dämpfer für dumme Anmachen ein paar Sätze, dass ich weder Smileys, noch “Hey, wie geht’s”-Nachrichten oder MSN-Accounts möchte. Ohne selbst auch nur eine Nachricht zu schreiben oder einen fremden Steckbrief zu besuchen, ließ ich die Seite nebenbei offen und mich bombardieren. (Eine kleine Auswahl findet Ihr unten.  Es sind übrigens immer die kompletten Nachrichten, auch wenn es nicht immer so erscheint!) Read more…

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JourFitz (4010, Köln) – Dorfjugend

Einmal JourFitz und zurück. Allein die Vorgeschichte wäre ein Blogeintrag wert – soll aber den Leuten vergönnt bleiben, die vor Ort waren. Nur so viel: Ich dachte Köln sei ziemlich offen, was Verkehrt angeht. Und dann stand ich die letzten 6 Kilometer (Lanxess-Arena bis Innenstadt) im Stau und ging die letzten 3 Kilometer zu Fuß. Lesen wollte ich am Anfang, als ich kam, waren alle schon durch, ich laß sofort und das JourFitz war zu Ende.
(Wer das JourFitz nicht kennt: Es ist eine Web 2.0-Lesung, bei der Menschen ihre (Blog)-Texte in gemütlicher Runde vortragen.)

(Foto: 4010 Köln – Facebookseite)

Der folgende Text ist ein Auszug aus meiner Biographie, die eigentlich noch nicht geschrieben wurde. Er befasst sich mit meiner Jugend auf dem Dorf, in einem Haus mit drei Generationen und unserem Tante-Emma-Laden direkt neben der Küche. 99% echte Erlebnisse und 1% Fiktion – viel Spaß beim suchen nach dem einen Prozent. Read more…

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Auf Kaffeefahrt – Das Video bei “140Sekunden”

Meine investigative Kaffeefahrt hat große Wellen geschlagen und mir neben fast 30.000 Lesern im Blog auch eine Podiumsdiskussion auf den Lokalrundfunktagen in Nürnberg eingebracht. Als i-Tüpfelchen drehte jetzt noch der ZDFinfokanal für die Sendung “Elektrischer Reporter” und die Serie “140Sekunden” einen Bericht darüber. Sehr gelungen, wie ich finde!

Hier könnt Ihr den Bericht ansehen:

Hier gibt es die komplette Sendung:

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